Ich weiß, du wirst den Brief nie zu Gesicht bekommen, doch diese Zeilen sind für dich, Mama. Ich liebe dich, vergiss das nicht. Früher verstanden wir uns nicht so gut, redeten aneinander vorbei. Heute teilen wir einander beinahe alles mit. Woran das liegt? An ihm, an seine Abwesenheit. Es geht uns besser, seitdem er nicht mehr in unserem Leben ist. Ich fühle mich wohler und du bist entspannter. Wir vermeiden sogar seinen Namen auszusprechen. Ob das verwunderlich ist? Nachdem was er getan hat, wohl eher nicht. Ich möchte dir diesbezüglich noch etwas sagen, Mama… Es ist nicht deine Schuld. Weil deine Kindheit von Gewalt geprägt war, lag es dir am Herzen, dass wenigstens deine Kinder eine gute Vaterfigur in ihrem Leben haben würden. Du konntest nicht wissen, was er tun würde; niemals. Unsere kleinen vier Wände fühlten sich das erste Mal wie ein Zuhause an. Erst nach zwanzig Jahren sollte ich erfahren, was es bedeutet, nach Hause zu kommen. Ich wünschte es könnte immer so sein: ...
Ich sah sie an, um den Reichtum ihrer Seele bewahren zu können. Sie war immer fürsorglich, erzog ihrer Kinder liebevoll und hatte davor Angst, eines Tages nicht mehr bei all ihren geliebten Menschen sein zu können ... Alles an ihr war so rein, dass ihre Worte wie ein Segen von ihren Lippen flossen. Sie war mein Stolz. „Schau nicht zur Seite”, sagte sie immer zu mir, „sonst beginnst du zu schielen. Schaue immer nach vorne, denn so sollst du das Leben ansehen”. Ihre wunderbaren Hände machten alles mit solcher Sorgfalt, dass sie einen Hauch von Honig und Rosmarin hinterließen. Sie benutzte Wörter, um ihre Worte festzuhalten, damit sie nicht in Vergessenheit gerieten… Vergessen? Als ob das möglich wäre! Nein, man soll sich an die Wörter erinnern, denn sie werden Teil unseres Lebens. Tief in meiner Seele lebt sie noch. Alles, was wertvoll ist, lebt für IMMER. Francisca Corbalán Miras, 91
Las hermanas Del Caz fueron alumbradas en la sala de estar de una modesta casa de aquella España rural de la posguerra. Partían a diario a la escuela y, a su regreso, ayudaban en casa o en el campo. Su futuro, como el de tantas mujeres de la época, no era muy prometedor en aquella dura etapa de la historia española. Terminada la educación primaria, decidieron mudarse a la capital en busca de un trabajo como empleadas del hogar; eso siempre era mejor que dedicarse a la dura y laboriosa vida de campo. No sé si sus vidas, como la de tantas mujeres de aquella sociedad, les resultase anodina, de sueños frustrados o, simplemente, estaban felizmente resignadas a seguir aquel modelo de vida. Algo que sí las marcó desde muy jóvenes es que ambas padecían insuficiencia cardiaca. A Matilde, el médico la advirtió de que si no se sometía a una cirugía para insertarle una válvula que bombeara ...
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